Beratung Service Vertrauen WÄHREND UNSERER ÖFFNUNGSZEITEN
STEHEN WIR IHNEN MIT RAT UND SAAT
ZUR VERFÜGUNG:
089 / 96 24 35 - 0
RÜCKRUFSERVICE
ODER VERWENDEN SIE DAS KONTAKTFORMULAR

Saatgut Direkt

von Profis
für Profis

Bayerisches KuLaP - Maßnahmen 2015-2019

Der Antrag ist schriftlich beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu stellen.

Klimaschutz

B28/B29 - Umwandlung von Acker- in Grünland entlang von Gewässern und sonstigen sensiblen Gebieten

  • Flächen müssen bereits ab dem ersten Verpflichtungsjahr einer Hauptnutzung als Wiese, Weide oder Mähweide unterliegen und im gesamten Verpflichtungszeitraum (2015-2019) als solche genutzt werden

  • kann nur für Flächen entlang von Gewässern und sonstigen sensiblen Gebieten beantragt werden, die in den beiden Vorjahren als Ackerfläche bewirtschaftet wurden

  • Flächen behalten auch nach Ablauf des 5-jährigen Verpflichtungszeitraums ihren Ackerstatus

  • Förderfähig ist Grünlandeinsaat (NC 441)

Geeignete Mischungen: Alle LandGreen Dauergrünlandmischungen

Höhe der Zuwendung B28: 370 €/ha

Höhe der Zuwendung B29 (in Moorgebieten): 350 €/ha


Boden- und Wasserschutz

B34 - Gewässer- und Erosionsschutzstreifen

  • gefördert wird die dauerhafte und gezielte Einsaat bzw. Beibehaltung eines 5-30m breiten Grünstreifen auf Ackerflächen

  • Lage und Größe der Grünstreifen ist mit dem zuständigen AELF abzustimmen

  • Düngung, chemischer Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung nicht zulässig

  • Grünstreifen muss mind. 1 mal jährlich gemäht, beweidet oder gemulcht werden

  • die restliche Ackerfläche muss während 5-jährigen Verpflichtungszeitraum als Ackerfläche genutzt werden

  • Flächen behalten auch nach Ablauf des 5-jährigen Verpflichtungszeitraums ihren Ackerstatus

  • förderfähig sind NC 054, 056, 058, 062, 421-424, 428, 441 und 591

Geeignete Mischungen: Alle LandGreen Dauergrünlandmischungen sowie GeoVital GB900

Höhe der Zuwendung: 920 €/ha Grünstreifen

Bei Kombination mit ÖVF (Greening) "Feldrand", "Pufferstreifen", "Ackerstreifen an Waldrändern": Höhe der Zuwendung 540 €/ha Grünstreifen und bei "Brachliegenden Flächen" 670 €/ha Grünstreifen 

Darüber hinaus sind die Auflagen des Greenings zu beachten. Zu diesen gelangen Sie  hier.


B35 - Winterbegrünung mit Zwischenfrüchten

  • Anbau von Zwischenfrüchten oder Ansaat/Beibehaltung von Untersaaten auf Ackerflächen nach Ernte der Hauptfrüchte bzw. in Dauerkulturen

  • Aussaat muss vor dem 01.10. erfolgen

  • ab Aussaat der Zwischenfrucht kein chemischer Pflanzenschutz

  • Beseitigung des Aufwuchses nur mechanisch

  • im Anschluss muss eine Sommerung als Hauptfrucht angebaut werden, wobei auch eine Flächenstilllegung (NC 062, 545, 560, 591) möglich ist

  • bei Zwischenfruchtanbau mit Klee, Kleegras, Luzernegras oder Klee-Luzerne-Gemisch können diese im Folgejahr als Hauptfrucht (NC 421 - 428, 941) belassen und genutzt werden

  • Winterbegrünung muss durch eine gezielte Ansaat erfolgen (Selbstbegrünung wird nicht gefördert)

  • nicht förderfähig ist eine Winterbegrünung im Anschluss an eine Nutzung als Ackerfutter mit den NC 421 - 424 und 428, eine stillgelegte Ackerfläche (NC062, 545, 560), eine aus der Erzeugung genommene Fläche (NC 591), eine Samenvermehrung (NC 912, 913), eine 1-jährige Grünbrache (NC 941)

  • bis Vegetationsende muss ein für eine erosions- und nitratmindernde Wirkung ausreichender Pflanzenbestand vorhanden sein

  • Bodenbearbeitung darf frühestens nach dem 15.02. des Folgejahres erfolgen

Geeignete Mischungen: Alle GeoVital Zwischenfruchtmischungen

Höhe der Zuwendung: 70 €/ha

Bei Kombination mit ÖVF-Zwischenfrucht erfolgt im Jahr der Beantragung als ÖVF keine Auszahlung der Kulap-Zuwendung.

Darüber hinaus sind die Auflagen des Greenings zu beachten. Zu diesen gelangen Sie hier.


B36 - Winterbegrünung mit Wildsaaten (gab es nur im Antragsjahr 2015)

  • auf max. 10 ha im Betrieb förderfähig

  • die Ansaat kann nur auf einer Fläche erfolgen, die im jeweiligen Jahr mit einer Hauptfrucht bestellt und im aktuellen FNN des Antragstellers erfasst war

  • weitere Auflagen wie Maßnahme B35 (aber keine Einschränkung bei Nutzungscodes)

Geeignete Mischungen: GeoVital MS 100 LR, GeoVital MS 100 LRZ

Höhe der Zuwendung: 120 €/ha

Bei Kombination mit ÖVF-Zwischenfrucht: Höhe der Zuwendung 45 €/ha

Darüber hinaus sind die Auflagen des Greenings zu beachten. Zu diesen gelangen Sie hier.

Höhe der Zuwendung B29 (in Moorgebieten): 350 €/ha


Biodiversität - Artenvielfalt

B47 - Jährlich wechselnde Blühflächen

  • Etablierung eines blütenreichen Bestandes, auf i. d. R. wechselnden Ackerflächen

  • jährlich neues Ansäen der Förderfläche mit speziellem Saatgut (NaturPlus Kulap Blühmischungen)

  • Nach Aussaat bis einschl. 01.09. weder Befahren, Bearbeiten noch Nutzung zulässig

  • Förderfläche beträgt max. 3 ha je Betrieb; sie kann auf jährlich wechselnden Feldstücken erbracht werden, wobei grundsätzlich mind. 0,10 ha pro Feldstück anzulegen sind

  • Förderfähig sind Flächen mit NC: "Feldrand" (NC 058), "Pufferstreifen" (NC 056), "Ackerstreifen an Waldrändern" (NC 054) und "Brachliegende Flächen" (NC 062), Stillgelegte Ackerflächen (NC 560)

Geeignete Mischungen: NaturPlus Einj. Blühmischung und NaturPlus Einj. Blühmischung ZR

Höhe der Zuwendung: 600 €/ha

Bei Kombination mit ÖVF "Feldrand", "Pufferstreifen", "Ackerstreifen an Waldrändern" und "Brachliegenden Flächen": Höhe der Zuwendung 220 €/ha

Darüber hinaus sind die Auflagen des Greenings zu beachten. Zu diesen gelangen Sie hier.

 

B48 - Blühflächen an Waldrändern und in der Feldflur

  • im Verpflichtungszeitraum nicht wechselnde Ackerflächen bestellt als Blühflächen

  • Förderfläche ist im Frühjahr des ersten Verpflichtungsjahres mit speziellem Saatgut (NaturPlus Kulap Blühmischungen) einzusäen

  • Förderfläche beträgt mind. 0,20 ha und max. 3,00 ha je Betrieb sowie grundsätzlich mind. 0,20 ha pro Feldstück.

  • kein befahren, bearbeiten oder nutzen während des gesamten Verpflichtungszeitraums

  • bei Flächen, die bis zum 31.12.2014 in die Maßnahme A36 "Agrarökologische Ackernutzung" einbezogen waren, ist es ausreichend, wenn die Aussaat erst im Frühjahr 2016 erfolgt!

  • Gelingt die Etablierung eines geeigneten Bestandes im Jahr der Aussaat nicht, ist das AELF darüber zu informieren und die Fläche spätestens im Frühjahr des Folgejahres neu zu bestellen

  • Nach- bzw. Neuansaat zur Vermeidung einer starken Verunkrautung bzw. beim Auftreten von Problemunkräutern, nur nach Zustimmung des AELF

  • auf Flächen, die bis zum 31.12.2014 in die Maßnahme A36 "Agrarökologische Ackernutzung" einbezogen waren und erst im Frühjahr 2016 neu eingesät werden, ist bereits ab Jahresbeginn 2015 weder ein Befahren, Bearbeiten noch eine Nutzung zulässig sondern erst wieder in 2016

  • Förderfähig sind Flächen mit NC: 054 (Ackerstreifen an Waldrändern), 056 (Pufferstreifen) , 058 (Feldrand), 062 (Brachliegenden Flächen), 560 (Stillgelegte Ackerflächen)

Geeignete Mischungen: NaturPlus Lebendiger Acker-trocken, NaturPlus Lebendiger Acker-frisch, NaturPlus Lebendiger Waldrand-trocken, NaturPlus Lebendiger Waldrand-frisch

Höhe der Zuwendung: In Abhängigkeit von der einzelflächenbezogenen Ertragsmesszahl (EMZ):

  • bis zu einer EMZ von 5.000: 600 €/ha

  • je weitere 100 EMZ: plus 15 €/ha

Bei Kombination mit ÖVF "Feldrand", "Pufferstreifen", "Ackerstreifen an Waldrändern" und "Brachliegenden Flächen": Höhe der Zuwendung 220 €/ha

Darüber hinaus sind die Auflagen des Greenings zu beachten. Zu diesen gelangen Sie hier.