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Ökosaatgut - Saatgut für Biobetriebe

Verfügbarkeit von Ökosaatgut bzw. Biosaatgut

Öko-Saatgut BSV Saaten - FuttererbseSeit dem 01.01.2004 regelt die Verordnung (EG) Nr. 1452/2003 vom 14.08.2003 die Verwendung von Saatgut und Pflanzkartoffeln im ökologischen Landbau. Die Verwendung von Biosaatgut hat immer Vorrang. Leider ist aber die Versorgungslage für Öko-Saatgut noch nicht immer gegeben. Die Grundlage für die Dokumentation der Verfügbarkeit von ökologisch erzeugtem Saatgut ist die Datenbank organicXseeds. Die Verwendung von konventionell erzeugtem Saatgut oder vegetativem Vermehrungsmaterial kann bei der Kontrollstelle genehmigt werden.

Bitte beachten Sie aber folgende Voraussetzungen für die Genehmigung:

  • keine Sorte der Art ist in der Datenbank (organicXseeds) eingetragen
  • keine der eingetragenen alternativen Sorten derselben Art ist für die beabsichtigte Erzeugung geeignet (dies muss nachweisbar sein!)

Die Genehmigung muss vor der Aussaat erfolgen und die Unterlagen sollten von Ihnen für mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden!

Wenn kein Öko-Saatgut verfügbar ist ...

Falls wir Ihnen Ihre gewünschte Art bzw. Sorte nicht in ökologischer Qualität anbieten können, prüfen wir für Sie gerne die Verfügbarkeit in der Datenbank organicXseeds und erstellen Ihnen gegebenenfalls einen konformen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Vorlage bei Ihrer Kontrollstelle. Die Genehmigung zur Verwendung von konventionellem Saatgut müssen Sie sich allerdings selbst bei Ihrer Kontrollstelle einholen.

Möchten Sie das Genehmigungsverfahren selbst durchführen, ist die Vorgehensweise wie folgt:

  • Sie loggen sich in die Datenbank www.organicxseeds.com mit Ihrer Kontrollnummer (Benutzername) und Ihrer PLZ (Passwort) ein
  • anschließend suchen Sie die gewünschte Art bzw. Sorte mit der „Schnellsuche“
  •  je nach Art beantragen Sie eine Einzelgenehmigung oder eine Allgemeine Genehmigung
  • die Genehmigung drucken Sie aus und bewahren den Ausdruck zur Vorlage für Ihre Betriebskontrolle auf

Dies gilt nicht für Mais, Buchweizen, Sommerwicken, Einjähriges Weidelgras, Welsches Weidelgras, Perserklee, Alexandrinerklee, Esparsette, Inkarnatklee, Winterroggen, Zuckerrüben, Weißer Senf und Schwarzen Rettich. Außerdem für Gurke (Sortengruppe Glas/Folie Schlangengurken), Gemüsepaprika (Sortengruppe ‚grün-rot blockig‘), Kürbis (Sortengruppe „Hokkaido‘), Sommersäzwiebel und Rote Bete.

Diese Arten wurden in die Kategorie I eingestuft, für die grundsätzlich keine Genehmigung gemäß Art. 45 (5) der VO (EG) 889/2008 oder Allgemeine Genehmigung gemäß Art. 45 (8) der VO (EG) Nr. 889/2008 mehr erteilt werden kann.

Bei Fragen hilft Ihnen gerne Frau Friedrich unter 089 / 96 24 35-74 weiter!

LandGreen® Öko-Mischungen enthalten mind.  70 % Mischungsanteile aus ökologischem Anbau. Eine Genehmigung durch Ihre Kontrollstelle – die Kontrollstelle des Landwirts – ist für den Anbau der LandGreen® Öko-Mischungen daher nicht erforderlich, d.h. die Mischungen können uneingeschränkt im ökologischen Landbau eingesetzt werden. Die Genehmigung für evtl. konventionelle Mischungsanteile wurde von uns zum Herstellungszeitpunkt sichergestellt.

Alle Ökosaatgut-Mischungen entsprechen in vollem Umfang der EU-Verordnung Nr. EG 1452/2003.