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Ausnahmeregelung für Grundfutterversorgung in Bayern

12. August 2021

Durch die Starkregenereignisse und die damit einhergehenden Überschwemmungen wurden die Futterflächen in Bayern stark geschädigt.

Um die betroffenen, tierhaltenden Betriebe zu unterstützen, hat das Bayerische Landwirtschaftsministerium in München förderrechtliche Ausnahmeregelungen beschlossen, die die Futternutzung von Bracheflächen ermöglichen.

Das bedeutet, brachliegende Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie sonstige Bracheflächen dürfen daher ab sofort für Futterzwecke in der Tierhaltung genutzt werden.

Die allgemeine Freigabe ohne vorherige Genehmigung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gilt für folgende Landkreise und kreisfreien Städte:

Landkreise:

Ansbach, Berchtesgadener Land, Erlangen/Höchstadt, Forchheim, Fürth, Haßberge, Hof, Kitzingen, Miesbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Oberallgäu, Rosenheim, Roth, Schweinfurt, Traunstein, Würzburg

Kreisfreie Städte:

Ansbach, Erlangen, Fürth, Hof, Schweinfurt

Aber auch außerhalb der genannten Regionen ist für betroffene Betriebe mit Futterknappheit eine Nutzung der Bracheflächen möglich. Dazu müssen die betroffenen Landwirte eine schriftliche Mitteilung an das zuständigen AELF senden. Dies sollte möglichst vor der Inanspruchnahme passieren, jedoch spätestens innerhalb von 15 Arbeitstagen nach der entsprechenden Nutzung. Die zuständigen Ämter beraten die betroffenen Landwirte gerne.